Erschreckend was so von der SPÖ zu hören und zu lesen ist. Gerade habe ich ein entsprechendes Mail gelesen, was mir sehr zu denken gibt. Die SPÖ und ÖVP verändern jetzt die Gesetze dahingehend, dass Arbeitslose dem AMS und den Zwangsmassnahmen ohne jeglichen Rechte ausgeliefert sind. Dabei soll es nicht um Hilfe zur Arbeit, sondern um die Möglichkeit, Arbeitslose die den neoliberalen Vorgaben
nicht nachkommen zu zerstören/persönlich zu brechen! Alles was jetzt rechtswidrig umgesetzt wurde und wovor man sich mit VwGH-Erkenntnissen schützen konnte wird bald legal. Entrechtung der Arbeitslosen um sie als Arbeitnehmer auszubeuten!
Langzeitarbeitslose die von Firmen nicht genommen werden, werden den Sozialarbeitern von Zwangsmassnahmen, mit ihren Psychomethoden, ausgeliefert. In diesem Zusammenhang ist die Mindestsicherung eine Farce, da die Personen die diese in Anspruch nehmen dem AMS und seiner Willkür zugeteilt werden. Wie wir wissen, und auch Gusenbauer weiß, ist die Mindestsicherung gekoppelt an
Deppenkurse und Zwangsmassnahmenbesuche, ansonsten droht eine Sperre wegen
Arbeitsunwilligkeit.
Es ist schon klar, dass die SPÖ voll auf die neo liberale Linie einer ÖVP eingeschwenkt ist. Und nicht nur auf diese, sondern auch auf die Linie eine FPÖ und BZÖ, auch wenn diese versuchen ihr wahres Gesicht zu verdecken. Deshalb auch meine Frage an die SPÖ – quo vadis SPÖ?
Vielen Dank für Ihre E-Mail an die SPÖ.
Selbstverständlich nehmen wir Ihre Kritik sehr ernst, können aber nicht nachvollziehen, weshalb Sie der Meinung sind, die SPÖ verfolge einen neoliberalen Kurs. Wir versichern Ihnen, dass wir es als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten als gemeinsame Aufgabe sehen Verbesserungen und soziale
Gerechtigkeit für die arbeitende Bevölkerung herbeizuführen. Vor allem die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit hat sich die SPÖ als Ziel gesetzt; zu diesem Zwecke wurden 100 Millionen Euro im Kampf gegen diese investiert. Der Blum-Bonus wurde verlängert und auch auf seine Treffsicherheit hin evaluiert. Weiters wurde auch die Zahl der Ausbildungsplätze deutlich erhöht.
Da Sie die AMS- Kurse angesprochen haben, möchten wir auch darauf eingehen. Uns geht es nicht darum, dass möglichst viele Menschen in irgendwelchen Kursen sind, die ihnen aber keine neue Qualifikation bringen, wo viele dann den Eindruck haben, es handelt sich nur um eine Arbeitslosenaufbewahrung.
Sondern wir haben gesagt, wir brauchen mehr Kurse, bei denen die Menschen etwas lernen. Und genau jene Umstellung, haben wir im Arbeitsmarksservice vorgenommen, weshalb wir Ihre Kritik nicht nachvollziehen können.
Wir haben auch dafür gesorgt, dass in Zukunft die Forschungs- und Entwicklungsausgaben in Österreich auf 3 % des Bruttoinlandsproduktes ansteigen, das heißt, dass in die Zukunft unserer Wirtschaft und damit in die Zukunft der Arbeitsplätze investiert wird. 11 Milliarden Euro, eine Rekordinvestitionssumme wird zur
Verfügung gestellt für den Ausbau der Infrastruktur, nämlich der Straße und der Schiene.
Wir hoffen, wir konnten Sie mit dieser ausführlichen E-Mail davon überzeugen, dass wir uns für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit voller Kraft einsetzen und dies auch weiterhin tun werden.
Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehen Ihnen die MitarbeiterInnen von SPÖ.Direkt von Montag bis Freitag zwischen 9.00 und 17.00 Uhr unter der Telefonnummer 0810 810 211 gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
SPÖ.Direkt Liebe SPÖ.Direkt!
Sie schreiben mir von AMS Kursen: Uns geht es nicht darum, dass möglichst viele Menschen in irgendwelchen Kursen sind, die ihnen aber keine neue Qualifikation bringen, wo viele dann
den Eindruck haben, es handelt sich nur um eine Arbeitslosenaufbewahrung. Sondern wir haben gesagt, wir brauchen mehr Kurse, bei denen die Menschen etwas lernen. Und genau jene Umstellung, haben wir im Arbeitsmarksservice vorgenommen, weshalb wir Ihre Kritik nicht nachvollziehen können.
Aber genau in einem solchen Kurs bin ich jetzt. Geschehen ist gar nichts. Das was Sie mir schreiben sind leere Worte. Nur zur Verdeutlichung was in einem solchen Kurs oder wie ihn das AMS nennt – Maßnahme – vor sich geht. Gender, ein „Fachvortrag“. Der Vortragende hat weder einen Bezug noch hat
er sich auf diesen Vortrag vorbereitet, noch hat er eine Idee um was es sich wirklich handelt. Er quält sich durch seinen „Vortrag“, den er durch Handouts abkürzt und zu vereinfachen sucht. Der Erfolg? Nach einer halben Stunde schickt er uns nach Hause, er hat nichts mehr zu sagen. Das ist ihm hoch anzurechnen, wäre doch der Vortrag auf 2 Stunden angesetzt gewesen, so hat er die Reißleine gezogen. Ein anderer „Fachvortrag“ – Pensionsrecht. Der Vortragende weiß nicht so wirklich was er erzählen soll, so erzählt er etwas. Nach einer Stunde kennt sich überhaupt niemand mehr aus und die „Schüler“ müssen sich gegenseitig das Erzählte erklären und Aufklären, da der Vortragende nicht genügend Kompetenz hat und Wissen. Das Standardmodul, ein Vortragender, er redet 3 Stunden lang, irgendwann in der Mitte seines Vortrages, meint er doch ganz ernsthaft – ich höre mich gerne reden – was hat er Vorgetragen? Ich weiß es nicht mehr. E-learning, wohl der größte Schwindel und ein Vergehen an den Arbeitslosen. Da sitzt wirklich einer im Saal, der die Funktion eines Aufpassers, eines Wärters hat. Abgesehen davon kann von e-learning niemand etwas wirklich profitieren. Und da kommen Sie und wollen mir erklären und behaupten, dass irgendetwas sich verbessert hätte, weil die gute SPÖ sich so eingesetzt hat? Das glauben Sie doch wirklich nicht! Es ist alles beim gleichen geblieben, eher noch schlechter und noch unmenschlicher geworden
als es schon war. Der Arbeitslose muss heute noch mehr dazu dienen um die Profite der Unternehmer zu steigern und die Politik, nicht nur die SPÖ, sieht zu, ja, unterstützt das auch noch.
Sie wollen doch nicht wirklich behaupten, dass die Unterstützung der Lehrlinge mit 100 Mio. Euro etwas besser macht. Ganz im Gegenteil. Wie schon Bartenstein gefordert hat, müssen jetzt Fachkräfte aus dem Ausland nach Österreich geholt werden. Was soll das? Auf der einen Seite gibt es keine Lehrstellen für unsere Lehrlinge, auf der anderen Seite müssen wir Fachkräfte aus dem Ausland holen? Und die Masse der Arbeitslosen? Gibt es da wirklich niemanden dabei der eine Fachkraft wäre? Auch das können Sie
nicht behaupten ernstlich zu glauben.
Die AIVG-Novelle ist bis 19.10. in Begutachtung.
Wenn die beschlossen wird, dann werden ab 1.1.2008 Menschen ohne arbeit total entrechtet.
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Oktober 18, 2007 um 9:03
Ich kenne in Oberösterreich eine Frau die vor 3 jahren einen Volkstanzkurs mmachen mußte