Das AMS und sein langer Arm

By hadzabe

Man kann es kaum glauben, aber der Arm des AMS reicht weit. So weit auch wieder nicht, aber seltsam ist es schon, dass sich das AMS zu solch einem Vorgehen entschließt. Was ist geschehen? Ganz einfach, wieder einmal auf einer Maßnahme, keiner Schulung, wird vom Aufpasser, nach AMS Jargon Trainer genannt, offenbar dieser angehalten für das AMS eine Lanze zu brechen. Natürlich steht er auf der Seite der Arbeitslosen, aber nicht für lange, nur so lange bis er die Aufmerksamkeit dieser Arbeitslosen hat, dann schwenkt er um. Schuld an der ganzen AMS Misere ist nicht das AMS, aber natürlich nicht, es sind die Arbeitslosen, die „angefressen“ auf das Amt kommen und dort auch noch die immer freundlichen und hilfsbereiten BeraterInnen anzumachen. Das AMS tut soviel für die Arbeitslosen, eine nichts sagende Schulung nach der anderen, ein Trainer oder Coach, die selber nicht genau wissen wo’s eigentlich lang geht, die immer wieder den Lebenslauf kontrollieren, der vor ihnen schon von so vielen anderen kontrolliert worden ist, dann nicht wissen, was sie mit dem Arbeitslosen anfangen sollen. Und dann ein Vortrag über eine Stunde, in dem das AMS gelobt wird, dass sich die Balken biegen. Es ist natürlich ganz klar, dass as AMS versucht über diese Trainer oder Coaches die Arbeitslosen positiv zu beeinflussen. Es ist nur schade, dass dem AMS nichts wirklich Gutes einfällt. Es wäre viel einfacher, wenn sich einmal das AMS so verhalten würde wie es sich gehört, aber das möchte wirklich niemand, da ist es schon viel einfacher, den Auftrag den Coaches zu geben, eine positive Stimmung zu verbreiten. Bei vielen mag das angekommen sein, viele sind auch das erste Mal auf einer Maßnahme, sie wissen noch nicht, dass sie nur Mittel zum Zweck sind, aber in einiger Zeit werden auch sie erkennen, dass sie nur für den Profit herhalten müssen. Traurig ist auch, dass die Coaches auf einen Einwand nicht eingehen, können sie auch gar nicht, haben sie doch den strikten Auftrag alle negativen Bemerkungen, dass AMS betreffend, links liegen zu lassen. Es wäre ihnen auch schlecht ergangen, hätten sie die Einwände aufgegriffen, auch das wissen sie. Es ist somit nicht verwunderlich, dass das AMS versucht aus den negativen Berichten irgendwie zu befreien, da wird auch von einer Einflussnahme auf das Institut nicht halt gemacht. Andererseits, weiß der Trainer oder Coach aber auch, von welcher Stelle er sein Geld bekommt und das es nicht zu wenig ist, ist auch ganz klar. Die Trainer wollen gekauft sein. Traurig ist es aber wirklich, wenn das AMS, als eine rechtliche Institution auf ein solches Niveau herabsinkt. Demokratie wohin? Diktatur herbei!

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